Willkommen

Herzlich willkommen im Online-Shop der Danel Feinkost GmbH & Co. KG, Ihrem Anbieter für koschere Spezialitäten aus aller Welt (unter ständiger Haschgacha des Oberrabbinats der IKG München und Oberbayern, Rabbiner Shmuel Aharon Brodmann) .
 

Qualität, Frische und Kundenservice stehen bei uns an erster Stelle.
 

Mit unserer breiten Sortimentspalette an koscheren Produkten sorgen wir für Genuss und Vielfalt. Das Sortiment wechselt und wächst kontinuierlich. Es lohnt sich also, immer wieder einen Blick auf unsere aktuelle Auswahl zu richten. Passende Non-Food-Artikel, wie zum Beispiel Einweggeschirr, Kerzen sowie Präsentkörbe runden unser Angebot ab.
 

Für spezielle Anlässe stellen wir Ihnen gerne individuelle Angebote zusammen.

Unsere Koscher Fleisch-, Wein-, Lebensmittel- und Party-Service stehen unter der Aufsicht des Rabbinats in München.

Wir laden Sie zu einem virtuellen Schaufensterbummel ein und hoffen, dass Sie etwas für Ihren Wunschzettel finden. Für weitere Informationen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne auch persönlich zur Verfügung.


Unsere Empfehlungen

Jüdische Küche: Was ist eigentlich koscher? – Ursprünglich kommt der Begriff "koscher" aus dem jüdischen Glauben und steht für Lebensmittel, die dem Reinheitsgebot Mose entsprechen. Erfahren Sie hier mehr über koscheres Essen.

Koscher: Ursprung und Bedeutung

Die jüdischen Speisegesetze, auch Kaschrut-Regeln genannt, unterteilen Lebensmittel grob in koschere, also erlaubte, und nicht koschere (trefa). Zusätzlich unterscheiden gläubige Juden fleischige (basari) von milchigen (chalawi) und neutrale Speisen (parve).

Der Ursprung dieses jüdischen Reinheitsgebots liegt in der jahrtausendealten Tora, der "heiligen" Schrift der Juden. Sie entspricht dem Alten Testament der Bibel und enthält die fünf Bücher Mose. Die Tora schreibt beispielsweise vor, das Zicklein nicht in der Milch der Mutter zuzubereiten. Dies ist die Grundlage für die Trennung von milchigen und fleischigen Speisen, sowohl bei der Zubereitung als auch beim Verzehr.

Koscher essen: Wichtigste Regeln

Sich koscher zu ernähren, ist komplizierter als es scheint. Neben der Trennung von Fleisch und Milchprodukten und dem koscheren Schlachten gibt es unzählige weitere Regeln. Die wichtigsten fünf Punkte lauten:

  1. Milchprodukte sind erlaubt, dürfen aber nicht zusammen mit Fleisch gekocht oder verzehrt werden.
  2. Schweinefleisch ist verboten, Fleisch von Paarhufern, die auch Wiederkäuer sind (Rinder, Ziegen, Schafe) und Geflügelfleisch ist erlaubt.
  3. Fischarten mit Schuppen und Flossen sind erlaubt, Schalentiere verboten.
  4. Frisches Obst und Gemüse ist erlaubt.
  5. Fleischprodukte sollten von einem koscheren Metzger stammen.

Übersicht: Was erlaubt und was verboten ist

Die nachfolgende Tabelle gliedert die gängigsten Lebensmittel etwas detailreicher in koscher und nicht koscher, also trefa:

Koscher Nicht koscher
Fleisch (Kühe, Ziegen, Schafe, Rehwild) Schwein, Pferd, Kamel, Nagetiere

Geflügel (Hühner, Puten, Enten, Gänse, Tauben)

Straußvögel, Raubvögel, Aasfresser

Fisch (Lachs, Forelle, Hering, Kabeljau, Flunder, Karpfen, Heilbutt, Makrele, Thunfisch)

Schalentiere, Aal, Wels, Schwertfisch

Milchprodukte von koscheren Tieren (Sahne, Butter, Joghurt, Weichkäse)

Hartkäse
Säfte mit hundert Prozent Fruchtgehalt Traubensaft

Eier von koscheren Tieren

Insekten, Würmer, Reptilien und Amphibien

Obst und Gemüse

Zusatzstoffe wie Tierfette, Gelatine, Emulgatoren
Getreide, Mehl, Zucker, Salz  

Grenzfälle: Nur unter rabbinischer Aufsicht

Wer streng nach jüdischem Glauben leben möchte, achtet bei bestimmten Lebensmitteln und Produkten darauf, dass sie unter rabbinischer Aufsicht hergestellt worden sind. Das liegt zum einen an den strengen Regeln der jüdischen Speisegesetze und zum anderen an der heutigen industriellen Erzeugung, die das Prädikat "koscher" nicht immer garantieren kann.

Das gilt in erster Linie für Fleischprodukte, aber beispielsweise auch für Wein, Käse, Milch und Eier. Da in den USA viele Juden leben, sind koschere Produkte dort häufig mit Hinweisen versehen, was das koschere Leben natürlich einfacher macht. Heutzutage leben jedoch nur noch orthodoxe Juden und Rabbiner streng nach den Speisegesetzen.

Regeln am Passahfest: Koscher und ungesäuert

Einen Sonderfall stellt das Passahfest im Frühling dar, das an den Auszug des israelischen Volkes aus der Sklaverei in Ägypten erinnert. Etwa eine Woche vor dem eigentlichen Fest werden sämtliche Getreideprodukte aus der Wohnung entfernt. Außerdem wird die Wohnung gründlich geputzt.

Am Vorabend des Passahfestes, dem Seder, werden die traditionellen ungesäuerten Brotfladen Matze gegessen. Ungesäuertes Brot symbolisiert das elende Sklavenleben in Ägypten. Als typisches Gericht für Passah gelten außerdem die koscheren "Pessach Blintzes", gefüllte Pfannkuchen aus ungesäuertem Brot.

Die jüdischen Speisegesetze

Die jüdischen Speisegesetze (hebräisch כַּשְרוּת Kaschrut, in aschkenasischer Aussprache Kaschrus = rituelle Unbedenklichkeit) sind traditionelle religionsgesetzliche Vorschriften für die Zubereitung und den Genuss von Speisen und Getränken. Nach diesen Vorschriften werden Lebensmittel in solche eingeteilt, die für den Verzehr erlaubt (jiddisch: „koscher“) und Lebensmittel, die für den Verzehr nicht erlaubt (jiddisch: „nicht-koscher“ oder „treife“) sind. Der heutige Umgang von Juden mit der Kaschrut ist sehr unterschiedlich und umfasst ein Spektrum von striktester Einhaltung durch orthodoxe Juden bis hin zu völliger Nichtbeachtung durch säkulare Juden.

Die jüdischen Speisegesetze haben ihr Fundament in der Tora, den fünf Büchern Moses, und wurden im rabbinischen Judentum weiterentwickelt und zu einer der Säulen der Halacha, der jüdischen Religionsgesetze.